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Roboter kennen kein Geschlecht. Gender und Technologie in der Wikipedia.

Seit vor fast zehn Jahren mit dem Brockhaus und der Encyclopædia Britannica die großen Enzyklopädien der Aufklärung weitestgehend eingestellt wurden, hält die Wikipedia das globale Monopol an enzyklopädischen Wissen. Mehr noch, sie ist nicht nur zur beliebten Quelle für Journalistinnen geworden, sie ist die technologische Erweiterung unseres Alltagswissens.

In Anbetracht dieser Monopolstellung, erscheint das Gender-Problem der Wikipedia, wie es Jan Böhmermann im Neo Magazin Royal dargestellt hat, noch weitaus problematischer.  Verborgen hinter den Bildschirmen dominiert „Der alte Weiße Mann“ den Diskurs um unser Alltagswissen. Dabei liegt die deutschsprachige Wikipedia mit einem Frauenanteil von 8 Prozent im internationalen Vergleich noch im guten Mittelfeld. Mit einem Frauenanteil von 3 Prozent geht es in Indien deutlich ungerechter, aber mit einem Anteil von 14 Prozent in den USA aber auch deutlich gerechter zu.

In einem Vergleich zwischen der deutschen und der englischen Wikipedia geht der Soziologe Philipp Adamik den Ursachen, Gegenmaßnahmen, Erfolgen und bislang ungenutzten Möglichkeiten auf den Grund. Eine Veranstaltung des Referats für Antidiskriminierung und Kultur der Universität zu Köln.

Der Vortrag findet am xx.11.2019 im Raum xxx der Universität zu Köln statt.

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